Nach unserem Gastspiel in Hamburg sind nun leider keine Termine mehr für goldfischen in Sicht.
Zeit, Adieu zu sagen. Um den Abschied ein wenig zu erleichtern, gibt es hier einige Fotos: ein kleines Best Of.
To be continued.
Das komplette “Kaltstart”-Programm ist hier zu finden. Und ab heute läuft der Vorverkauf.
“Kaltstart”, das “größte und unbekannteste Theaterfestival Norddeutschlands” (“Süddeutsche Zeitung”) hat auch eine Facebook-Seite.
Unsere Inszenierung “goldfischen” verabschiedet sich schon aus Radebeul und erlebt morgen ihre letzte Vorstellung auf der Studiobühne. Am 13. Juni gastieren wir dann in Hamburg beim KALTSTART-Theaterfestival.
“goldfischen” ist zum THEATERFESTIVAL KALTSTART nach Hamburg eingeladen!
Zwischen dem 13. Juni und 02. Juli 2011 findet das Festival an der Alster statt. Es wurde 2009 als Plattform für den Nachwuchs an deutschsprachigen Theatern ins Leben gerufen.
Wir werden “goldfischen” ein-, eventuell sogar zweimal zeigen, einen genauen Termin gibt es noch nicht. Das genaue Programm steht im Mai fest und ist hier zu finden.
Wir freuen uns sehr!
Wir empfehlen heute eine Ausstellung in Trier: ARMUT – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft
Interessant ist auch der Beitrag zur Ausstellung, der heute im Deutschlandfunk in der “Studiozeit” gesendet wurde. Hier kann man ihn nachlesen.
A pro pos Deutschlandfunk: am letzten Freitag wurde ein sehr hörenswertes Gespräch über den Philosophen Günther Anders gesendet. Der Deutschlandfunk schreibt dazu:
Günther Anders schrieb in seinem Hauptwerk “Die Antiquiertheit des Menschen”, dass der Mensch der Perfektion seiner Produkte nicht mehr gewachsen sei und warf seinen Zeitgenossen “Apokalypseblindheit” vor. Nach der Fukushima-Katastrophe sind diese Gedanken wieder aktuell.
Der aus der US-amerikanischen Emigration zurückgekehrte jüdische Intellektuelle hatte ihn unter dem Eindruck der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki geschrieben. Die Selbstvernichtung der Menschheit war nicht nur technisch in greifbare Nähe gerückt. 1980 erschien der zweite Band.
Anders schrieb, dass der Mensch der Perfektion seiner Produkte nicht mehr gewachsen sei. “Apokalypseblindheit” warf der Philosoph bis zu seinem Tod 1992 den Zeitgenossen immer wieder vor. Verantwortlich für diesen selbstmörderischen Mangel an moralischer Phantasie machte er nicht zuletzt auch die Massenmedien und ihre Verzerrung der Realität. 25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl und wenige Wochen nach der atomaren Katastrophe in Japan greift das Kulturgespräch die Frage nach der Beherrschbarkeit des Machbaren wieder auf.
Nachhören: Deutschlandfunk – Kulturgespräch.
Goldfische “schwimmen im Kreis und merken das nich. Für die is immer alles neu. Sie sind absolut frei.” (Nick in “goldfischen”)
Weil Peter Fox die “goldfischen”-Produktion in verschiedener Weise inspiriert hat, hier ein umwerfendes Video aus seiner “PETER FOX und Cold Steel Live DVD” (mehr: www.peterfox.de):
Und noch ein kleiner Lesetipp: in der neuen SAX (April 2011) ist eine gute Kritik zu “goldfischen” erschienen.
Heute mittag waren wir – die Theaterpädagogin Ina Steinel, Dramaturgin Friederike Spindler und Regisseur Michael Mienert – im Lößnitzgymnasium in Radebeul und haben zusammen mit ungefähr 40 Schülerinnen und Schülern über “goldfischen” gesprochen. Den Rest des Beitrags lesen »
Leider muss die Vorstellung heute Abend ausfallen – gleich zwei Schauspieler sind kurzfristig erkrankt.